Hamster: Teddy-, Gold- und Zwerghamster

Hamster: Teddy-, Gold- und Zwerghamster

Ein besonders beliebtes Haustier ist der Hamster. Es gibt verschiedene Arten von Hamstern. Grundsätzlich wird zwischen Groß-, Mittel- und Zwerghamster unterschieden. Großhamster sind keine Heimtiere, sondern leben als Feldhamster in der freien Natur. Zu den Mittelhamstern zählt der Goldhamster. Zwerghamster sind zum Beispiel Rassen wie Dsungaren oder Campbells.

Hamster und ihre unterschiedlichen Arten

Feldhamster werden auch als Schwarzbauchhamster bezeichnet und kommen in großen Teilen Europas sowie Asiens vor. Der Vorfahre des Goldhamsters ist der syrische Hamster, welcher sich in Steppenlandschaften und Wüsten wohl fühlte. Deswegen möchte dieser Hamster auch in der Heimtierhaltung am liebsten einen Lebensraum mit vielen unterirdischen Höhlen und Gängen. Bei den Zwerghamstern ist vor allem der chinesische Zwerg- oder Streifenhamster bekannt und wird immer öfter als Haustier gehalten. Jedoch sind diese Hamster so klein und wendig, dass man sie nicht draußen laufen lassen sollte.

Der Kuschelteddy unter den Hamstern

Langhaarige Goldhamster werden als Teddyhamster bezeichnet, es handelt sich dabei um eine bestimmte Züchtung. Diese Hamster sind auch als Angorahamster bekannt. Bei Jungtieren kann man noch nicht richtig erkennen, ob mal ein Teddyhamster oder ein Goldhamster daraus wird, denn das Fell ähnelt sich in dieser Zeit sehr. Teddyhamster benötigt besonders viel Pflege, denn in dem langen Fell verfängt sich zum Beispiel schnell Streu. Es ist empfehlenswert diesem Hamster jeden Tag eine Stunde Auslauf zu gewähren, dabei sollte man gut auf das Tier aufpassen, denn Hamster sind Nagetiere und knabbern gern alles mögliche an.

Hamstergehege und das Laufrad als Sucht

Hamster sind Lauftiere, deswegen sollte der Käfig für den kleinen, nachtaktiven Nager nicht zu klein sein. In der Länge sollten es mindestens 80 Zentimeter sein, damit das Tier genügend Auslauf bekommt, denn sonst drohen Verhaltensstörungen. Ein Laufrad kann das nicht ersetzen und den Hamster sogar süchtig machen. Mehr als eine Stunde am Tag im Laufrad ist für das Tier ungesund und die Sucht kann schon ab diesem Zeitpunkt beginnen.

Gitterkäfige oder Aquarien aus der Zoohandlung müssen nicht gut sein (vor allem sind sie meist zu klein), man sollte zum Beispiel darauf achten, dass die Zwischenetagen nicht aus Gittern bestehen, denn das ist nicht gut für die kleinen Füße des Hamsters. Aus mehreren Käfigen kann man am besten zwei Zimmer für den Hamster bauen, dann fühlt er sich wohl und hat ein langes, glückliches Leben.