Hundeerziehung: Der Hund in der menschlichen Gesellschaft

Hundeerziehung: Der Hund in der menschlichen Gesellschaft

Hund auf seinem Schlafkissen
Die menschlichen Gepflogenheiten sind einem Hund grundsätzlich fremd, er versteht nicht ohne Hundeerziehung wann er bellen darf und wann nicht oder warum er nicht die eignen vier Wände markieren soll. Deswegen ist es wichtig einen Hund in die Gepflogenheiten der menschlichen Gesellschaft einzuführen. Eine liebevolle, aber konsequente Hundeerziehung ist für Mensch und Tier von Vorteil.

Abbildung: Ein gut erzogener Hund geht auf seinen Platz, wenn es Frauchen oder Herrchen sagen.

Die Hundeschule

Wer seinen ersten Hund hat, sollte die Hundeerziehung nicht dem Zufall überlassen und eine professionelle Hundeschule besuchen. Einen Nachteil haben Hundeschulen jedoch: Tierpsychologie ist kein anerkanntes Hochschulfach, es gibt in diesem Bereich also kein Diplom, was der Trainer vorlegen kann. In diesem Bereich der Hundeerziehung können nur Kurse angeboten werden. Welche Qualifikationen ein Trainer tatsächlich besitzt, kann aus diesem Grund sehr unterschiedlich sein. Deswegen sollte man sich bei Freunden, Bekannten oder einem Tierarzt nach einer Hundeschule mit einem guten Ruf erkunden. Hat man bei der Hundeerziehung in der Schule ein schlechtes Gefühl und Tier sowie Mensch fühlen sich unwohl, sollte lieber zu einem anderen Trainer gewechselt werden. Zur Unterstützung der Hundeerziehung gibt es zahlreiche Ratgeber, die das manchmal eigenwillige Verhalten eines Hundes gut erklären und Tipps für die Erziehung geben.

Früherziehung

Die Hundeerziehung teilt sich in die Früherziehung von Welpen und der Erziehung beim heranwachsenden Hund auf. Zur Früherziehung zählt es, dass ein Hund lernt stubenrein zu werden und auf seinen Namen zu hören, wenn er gerufen wird. Außerdem sollte man einem Welpen bereits Sitz und Platz sowie das Gehen an der Leine beibringen. Wächst der Hund heran, kommt zur Hundeerziehung die Kontrolle des Hundes durch den Besitzer sowie das Kommando „Bleib“ hinzu. Die Elemente der Früherziehung sollten im Laufe der gesamten Hundeerziehung immer wieder trainiert werden. Einem erwachsenen Hund kann man außerdem kleine Tricks beibringen, wie zum Beispiel Pfötchen zu geben oder kontrolliert zu bellen.

Kommandos klar definieren

Die Hundeziehung sollte zwar liebevoll und vor allem ohne grobe Gewalt ablaufen, jedoch darf der Besitzer nicht inkonsequent sein. Handlungen und Aufgaben müssen für den Hund immer gleich definiert werden, damit Gewohnheiten ausgebildet werden können. Dabei spricht man von einer Konditionierung des Hundes. Als Belohnung für das Gehorchen des Vierbeiners kann der Besitzer dem Hund kleine Leckerlis geben. Bei der Hundeerziehung muss man keine Strafreize anwenden, viel wichtiger ist es gezielt auf die Entwicklung und Persönlichkeit des Hundes einzugehen. Positive Verstärkungen von Charaktereigenschaften der jeweiligen Rassen, kann die Hundeerziehung schnell vorantreiben und bringt Freude für Mensch und Tier.