Der Katzenschnupfen – Symptome, Therapie und Impfung

Der Katzenschnupfen – Symptome, Therapie und Impfung

Kitten mit Kissen

Während im ersten Teil „Katzenschnupfen – Die Erreger“ verursachenden Viren und Bakterien dieser Katzenkrankheit vorgestellt wurden, werden hier Symptome, Therapie und Impfung genauer unter die Lupe genommen.

Abbildung: Eine kranke Katze schläft viel – gern auch mal mit Kuschelkissen! © maksymowicz – Fotolia.com

Symptome

Wirkt die Katze abwesend und hat keinen Appetit, können das bereits die ersten Symptome sein. Dazu kommen:

  • Tränende (trübe) Augen
  • Nasenausfluss
  • Niesen
  • Fieber
  • Geschwollene Lymphknoten
  • Entzündungen der Mundschleimhaut
  • Mattes Fell

Verschlimmert sich der Katzenschnupfen kann der Ausfluss aus Nasen und Augen eitrig werden und diese verkleben, außerdem fängt die Katze durch die Atembehinderung mit Schniefen und Röcheln an. Weiterhin kann der Stress dieser Katzenkrankheit zum Haarausfall führen und bei vielen Tieren zeigt sich dann das Nickhäutchen – ein eindeutiges Zeichen, dass es dem Tier schlecht geht. Komplikationen des Katzenschnupfens können u. a. zu einer Lungen- (besonders durch den Herpesvirus) oder Stirnhöhlenentzündung führen. Die Diagnose eines Katzenschnupfens wird vom Tierarzt gestellt, dieser sollte das geschwächte Tier auch therapieren damit die Krankheit nicht tödlich verläuft.

Therapie

Nasse Katze im WaschbeckenBei der Therapie sollten Tierarzt und Tierhalter ein gutes Team bilden. Der Tierarzt verabreicht (Breitband-) Antibiotika gegen die unterschiedlichen Keime und immunstärkende Medikamente. Der Tierhalter sollte seinem schmusigen Vierbeiner sehr viel Liebe und Pflege schenken, denn das stärkt die Abwehrkräfte. Die Katze sollte viel trinken und ausreichend essen, manchmal kann es helfen sie zu füttern, ansonsten wird eine Zwangsernährung notwendig: z. B. mit einer Pipette oder Plastespritze, welche Nahrung und Wasser direkt ins Maul verabreicht. Ein warmer Platz mit Heizdecke oder Wärmflasche sowie die Unterstützung des Heilungsprozesses mit Rotlicht können zu einer schnellen Genesung führen.

Abbildung: Die Katze bei einem Schnupfen zu waschen ist keine gute Idee – sie braucht Wärme und Ruhe! © torugo – Fotolia.com

Prophylaxe: Impfung

Die Folgeschäden eines solchen Schnupfens können nicht unerheblich sein und beispielsweise Sehbeeinträchtigungen und Veränderungen der Nasennebenhöhlen sowie –muscheln nach sich ziehen. Aus diesem Grund sollte eine Katze zur Prophylaxe gegen diese Erkrankung geimpft werden, trotzdem können jedoch Schnupfenerkrankungen vorkommen. Aber eine Impfung hilft gegen die schwere Verlaufsform.