Die Maus als cleveres Haustier

Die Maus als cleveres Haustier

Ratte als Haustier

Mäusearten gibt es viele – besonders bekannt sind Farbmäuse, Albinomäuse sowie Rennmäuse. Die Maus etabliert sich immer mehr als beliebtes Haustier, denn sie ist einfach zu pflegen und aktiv sowie sehr clever.

Abbildung: Wer es noch ein Stück größer und schlauer mag, kann sich auch eine Ratte als Haustier halten. © ericx – Istockphoto.com

Farb- und Albinomäuse

Farbmäuse erscheinen in den unterschiedlichsten Mischungen. Es gibt zudem spezielle Züchtungen, wie Angoramäuse mit langem Fell – hier sollte man aber darauf achten, dass die Kleintiere bei der Zucht nicht gequält werden, was leider sehr häufig vorkommt. Eine Albinomaus gehört auch zu den Farbmäusen, hat aber ein weißes Fell und rote Augen. Dafür verantwortlich ist eine Mutation, durch welche alle Farbpigmente unterdrückt werden. Die Augen leuchten rot, weil die Blutgefäße der Netzhaut durchscheinen und in der Retina (Iris) Farbpigmente fehlen.

Rennmäuse – Speedy Gonzales

Mäuse mit großen Ansprüchen sind Rennmäuse. Denn wie es der Name schon andeutet, benötigen diese Mäuse viel Auslauf. Ein großes Gehege bzw. ein Wohnlabyrinth mit mehreren Ebenen ist ein absolutes Muss, wenn man sich eine Rennmaus halten möchte. Rennmäuse eignen sich nicht für Kinder, sie sind sehr zerbrechlich und als Haustier zum Beobachten gedacht. Eine solche Maus wird zwischen drei und fünf Jahren alt und kann im Alter an Krankheiten leiden, weshalb man für diese Tiere genügend Zeit haben sollte. Die sicherlich bekannteste Wüstenrennmaus ist die Trickfilmfigur Speedy Gonzales von den Looney Tunes, weshalb auch viele Halter ihrer Maus auf diesen Namen taufen.

Mäuse und Katzen

Ratten und Katze in der Natur

Wer eine Katze zu Hause hat, kann sich zwar eine Maus nach Hause holen. Jedoch sollte man sich unbedingt einen katzenfesten Käfig kaufen bzw. den Käfig möglichst nicht in einen Raum mit der Katze stellen. Schließlich ist eine Katze immer ein Raubtier und auch wenn sie nie gelernt hat nach Mäusen zu jagen bzw. dass es sich um ein fressbares Tier handelt, werden bei ihr schnell natürliche Instinkte geweckt. Das bedeutet sobald die Maus losläuft, wird die Katze anfangen nach ihr zu jagen. Es gibt aber trotzdem auch Freundschaften zwischen Maus und Katze. Zu diesem Thema gibt es übrigens ein liebevolles Tiermärchen der Gebrüder Grimm: „Katze und Maus in Gesellschaft“.

Abbildung: In der freien Natur ist die Katze der Erzfeind der Ratte bzw. Maus.  © ricohofmann – Istockphoto.com

Die bekannteste Maus

Neben Speedy Gonzales ist eine Maus besonders berühmt, nämlich die Maus aus der „Sendung mit der Maus“. Die Intelligenz dieser Fernsehmaus kommt nicht von ungefähr, denn Mäuse sind tatsächlich ziemlich schlau und spielen sehr gerne. Deswegen sollte man eine Maus auch nicht alleine halten, Artgenossen sind diesem Tier sehr wichtig.

Das perfekte Heim für Mäuse

Neben Artgenossen gibt es bei der Heimtierhaltung von Mäusen noch einiges zu beachten. Das Heim der Tiere sollte möglichst erhöht stehen, denn eine Maus beobachtet gerne und fühlt sich mit einem Gehege auf dem Boden schnell gestresst, vor allem wenn es im Haushalt noch eine Katze gibt. Laute Geräte sollten nicht in die Nähe der Tiere kommen und eine warme Stelle (aber auch nicht zu heiß) ohne Zugluft ist für das Mäusegehege unbedingt notwendig. Mäuse werden in der Dämmerung aktiv und können auch mal frei in der Wohnung laufen, jedoch unbedingt mit genauster Beobachtung, denn es gibt sehr viele Gefahren für solch ein zartes Nagetier.